MG Midget in seltener Coupé-Ausführung

Der MG Midget der Nachkriegszeit gehört nach wie vor zu den bezahlbaren Einstiegsklassikern mit hohem Spaßfaktor. 1958 als Austin Sprite vorgestellt, erlebte der spritzige kleine Roadster viele Verwandlungen und lief bis 1979 als MG Midget von Band.

Dank der hohen Stückzahlen und des bewährten Baukastenprinzips ist der Unterhalt des Midget auch heute problemlos. Und mit zeitgenössischem Sonderzubehör lassen sich attraktive Spezialversionen zaubern. So gab es von Anbietern wie Ashley Laminates Ltd. Glasfiber-Karosserien für eine Coupé-Ausführung des Midget.

Daneben bot Ashley ein Hardtop an, mit dem sich der Midget in einen klassischen GT verwandeln ließ. Das sonst zwergenhaft wirkende Gefährt gewinnt dadurch eine erwachsene Anmutung und stellt eine Alternative zu den Coupé-Versionen des Triumph Spitfire und des MGB dar.

Einem solchen Fahrzeug ist der Verfasser 2015 beim Concours d’Elegance in Chantilly bei Paris begegnet. Übrigens bietet eine Nachfolgefirma von Ashley heute wieder originale Bausätze zum Umbau des Midget und anderer britischer Klassiker an.

MG_Midget_Ashley_CoupeMG_Midget_Coupe_Heckansicht

© MG Midget Ashley Coupé, Schloss Chantilly 2015; Bildrechte: Michael Schlenger

2 Gedanken zu „MG Midget in seltener Coupé-Ausführung

  1. Die Zubehörlieferanten haben oft das gemacht, was die Hersteller der Autos versäumt haben.

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