Mercedes/Benz – The Inventors of the Motorcar

Images of Mercedes (Daimler), Benz, and Mercedes-Benz cars in chronological order

© Original photos from the Michael Schlenger collection

Benz_Ak_Dü-dorf_nach_Krefeld_1911_galerie

Benz phaeton, built c. 1909/10, postcard from 1911

Mercedes_Wäsche _Morawa_Wk1

Mercedes phaeton, wartime picture taken at the Morawa river (Serbia) in 1914/15

Mercedes_28-60_PS_06-1915_Galerie

Mercedes 28/60 h.p. phaeton, built starting from 1912, wartime photo taken in 1915

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Benz 8/20 h.p., built from 1912 until 1920, photo taken at Pentecost 1914

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Benz landaulet c.1913

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Benz 25/55 h.p. phaeton built starting in 1914, photo taken at Chateau Peltzer (nowadays Chateau La Tourelle) in Belgium

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Benz 16/40 h.p. phaeton with beaked radiator, photo taken in WW1

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Benz 11/40 h.p. phaeton, built from 1923 until 1923, photo taken in the late 1920s

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Benz 14/30 h.p., built from 1914 until 1922, photo taken in 1926

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Mercedes 28/95 h.p., built from 1914 until 1924

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Benz 10/30 h.p. phaeton, built from 1921 until 1926

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Benz 10/30 h.p. phaeton, built from 1921 until 1926

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Benz 10/30 sedan, built from 1921 until 1926

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Benz 10/30 h.p. sedan, built from 1921 until 1926

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Mercedes 28/95 h.p., built from 1914 until 1924; photo taken in June 1922

 

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Mercedes 10/40 h.p., built from 1921-24, picture taken in the mid-1920s

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Mercedes 10/40 h.p., built from 1921 until 1924

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Mercedes 15/70/100 PS, built from 1924-1929, car used by the German army („Reichswehr“) in the 1920s

Mercedes-Benz_K_24-110-160_Galerie

Mercedes-Benz „K“ 24/110/160 h.p., built from 1926 until 1929; photo probably taken by order of the factory

Benz_16-50PS_Luxemburg_1934

Benz 16/50 HP, built from 1921 until 1926, picture taken in Luxemburg in 1934

Mercedes_8-38_PS_viertürige_Limousine_Galerie

Mercedes-Benz 8/38 h.p. or Type „Stuttgart“ 200, built from 1929 until 1933

Mercedes_350_Mannheim_Friedberg_Ausschnitt

Mercedes-Benz 14/60 h.p. Type 350 „Mannheim“, built in 1929/30, photo taken in Friedberg (Hesse)

Mercedes-Benz_Mannheim_um-1930

Mercedes-Benz 14/60 h.p. Type 350 „Mannheim“, built from 1929 until 1930

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Mercedes-Benz Type 350 „Mannheim“, photo taken in 1934 near Münsingen (Southern Germany)

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Mercedes-Benz „Nürburg“ 460 or 500, built in 1933, photo taken at castle Saaleck in the German province of Sachsen-Anhalt

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Mercedes-Benz 170 (W15), Cabriolet C, built from 1931 until 1936

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Mercedes-Benz 170 or 200, mid-1930s

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Mercedes-Benz 200 of former race-driver Karl Kappler, picture taken in Northern Italy near the Toblino castle, 1933

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Mercedes-Benz 200 Cabriolet C, built from 1933-34, prewar pictures taken in Northern Italy

Mercedes_200_bei_Augustusburg_05-1937_Galerie

Mercedes-Benz 200, 4-door sedan, built from 1933-36, picture taken in 1937 near Augustusburg (Saxony)

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Mercedes-Benz 200 „Cabriolimousine“, built from 1933 until 1936

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Mercedes-Benz 200 „Geländesport“, photo taken during an offroad competition in the 1930s

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Mercedes-Benz 200 „Geländesport“, wartime photo, probably taken in Poland or Russia

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Mercedes-Benz 230 Cabriolet B, wartime photo taken in Berlin in 1939

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Mercedes-Benz 230, 4-window convertible, built from 1937 until 1941, wartime photo

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Mercedes 290, built from 1933-36, prewar picture showing a German private

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Mercedes-Benz 320 convertible „A“, built from 1936-37, photo taken in 2016 at the „Classic Days“ event on the premises of Schloss Dyck (Lower Rhine area)

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Mercedes-Benz 320 Cabriolet B, built from 1937 until 1942, prewar photo

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Mercedes-Benz 130 H, built from 1934 until 1936, original adertisement

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Mercedes-Benz 130H, built from 1934 until 1936, prewar picture taken in Friedberg (Hesse)

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Mercedes-Benz 130H, built from 1934 until 1936, picture taken on the Splügenpass road in 1938

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Mercedes-Benz 170V, built from 1936 until 1942, picture taken in Budapest in 1939

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Mercedes-Benz 170V, four-door sedan, built from 1936 until 1942

Mercedes_170V_Cabriolimousine_Autorennen_Ostdeutschland_Galerie

Mercedes-Benz 170V, four-door convertible-seda, built from 1936 until 1942, photo taken on the occasion of a motorcycle race in the 1950s in Eastern Germany

Aktuelle Beiträge

Sieg der Moderne: Ein Plymouth P8 von 1939 in Essen

Moderner als im heutigen Eintrag wird es auf diesem Blog für Vorkriegsautos nur selten zugehen – und das ist gut so.

Denn so sehr der Verfasser die automobilen Klassiker der 1950/60er Jahre schätzt – von denen er selber welche besitzt – so sehr schmerzt ihn die Zäsur des 2. Weltkriegs, mit der das alte Europa in mehr als nur formaler Hinsicht untergegangen ist.

Daran mitgewirkt haben nicht nur die faschistischen und kommunistischen Diktaturen, die den Krieg 1939 angezettelt haben, sondern auch der mit zunehmender Kriegsdauer zur Routine werdende Vernichtungswille der alliierten Militärführung.

Die Ergebnisse dieses vielfachen Zivilisationsbruchs sind nicht nur an den Stätten deutscher Kriegsverbrechen und Massenmorde zu besichtigen, sondern auch in den vom alliierten „Moral Bombing“ verheerten Altstädten.

Das folgende, auf den ersten Blick unbeschwert erscheinende Foto konfrontiert uns bei näherer Betrachtung mit diesem tragischen Geschehen und kündet zugleich vom Sieg der Moderne auch in der Gestaltung des Automobils:

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Plymouth P8 Convertible Sedan; Originlafoto aus Sammlung Michael Schlenger

Das viertürige Cabriolet ließ sich mit einigem Aufwand als Plymouth P8 des Modelljahrs 1939 identifizieren.

An dem Sechsyzlinderwagen mit über 80 PS Leistung, Schwingachsen und hydraulischen Bremsen kann man die Kinderstube des Nachkriegsautos mit Pontonkarosserie studieren:

  • Die Vorderkotflügel sind als Radhäuser ausgeführt und beginnen mit der Haubenpartie zu verschmelzen.
  • Die Scheinwerfer sind in den Schutzblechen integriert und nicht mehr aufgesetzt.
  • Der Kühler tritt zugunsten eines Ensembles aus Zierleisten in den Hintergrund, die die ursprüngliche Form dieses funktionellen Elements nur noch andeuten.
  • Die Motorhaube stellt formal eine Übergangslösung zwischen zwei seitlich aufzuklappenden Flügeln und einem nach oben zu öffnenden Deckel dar

Die Seiten- und Heckpartie steht dagegen noch ganz in der Tradition der 1930er Jahre. Für das Modelljahr 1939 hatte man bei Plymouth lediglich die Frontpartie überarbeitet, der Rest entspricht weitgehend den Typen ab etwa 1935.

Bemerkenswert ist, dass das viertürige Cabriolet des Plymouth P8 seinerzeit der einzige offene Wagen im Programm des General Motors-Konzerns war.

Auch in der Präferenz für geschlossene Aufbauten kündigt sich die Neuzeit an, in der offene Wagen lange überwiegend als exotisch galten und entsprechend teuer waren.

Als unser Foto entstand, wirkte der Plymouth auf den ersten Blick zwar noch modern, doch hatte sich bei den progressiveren Herstellern auch hierzulande die Pontonform durchgesetzt – Borgward wäre hier an erster Stelle zu nennen.

Aber wann und wo ist dieses Foto überhaupt geschossen worden? Nun, zum Glück liefert der Originalabzug etwas mehr Informationen als obiger Bildausschnitt:

Plymouth_1939_Ruhrgebiet_Nachkrieg_a_Überblick

Die Reklamen für die „Neue Ruhr Zeitung“ und „Eick Söhne“ liefern nach kurzer Recherche als Aufnahmeort die Essener Innenstadt, um genau zu sein: die Kettwiger Straße mit dem im Kern aus dem Jahr 1915 stammenden Eickhaus.

Die alliierten Bombardements der Essener Altstadt – der letzte Großangriff mit über 1.000 Flugzeugen fand im März 1945 statt – ließen von der historischen Bausubstanz des Geschäftshauses und der umliegenden Bauten nicht viel übrig.

Wer genau hinsieht, erkennt am Erdgeschoss des noch heute in verstümmelter Form existierenden Gebäudes Spuren der vier Wochen vor Einmarsch von US-Einheiten ohne militärischen Zweck abgeworfenen über 4.000 Tonnen Sprengbomben.

Als unser Foto entstand, war das Grauen des gezielten Bombenkriegs gegen die deutsche Zivilbevölkerung ebenso vorbei wie das industrielle Morden in den unter deutscher Aufsicht stehenden Konzentrationslagern.

Dass man nach diesen Exzessen, die im Kriegsverlauf auf allen Seiten eine für überwunden gehaltene Bestialität zutageförderte, wieder zu einem zivilisierten Miteinander zurückfand, muss uns Nachgeborene mit Dankbarkeit erfüllen.

Von Glück sagen konnten auch die beiden jungen Essener Damen, die sich irgendwann in den frühen 1950er Jahren mit dem damals schon angejahrten Plymouth eines Angehörigen der amerikanischen Besatzungsmacht umherfahren ließen:

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Damen aus Essen, frühe 1950er Jahre; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Modisch betrachtet hätten die beiden auch in den späten 1930er und 40er Jahren gute Figur gemacht. Ob Wellenfrisur, hochgeschlossenes Kostüm oder feine Lederhandschuhe – hier lebte noch ganz der Stil der Vorkriegszeit.

Dass sie damit formal einer untergegangenen Welt wie der Plymouth P8 von 1939 angehörten, wird ihnen kaum bewusst gewesen sein. Die Moderne brauchte einige Zeit, um nach Kriegsende in den weitgehend zerstörten Städten Deutschlands Fuß zu fassen.

Nur wenige Jahre später jedoch finden sich in deutschen Fotoalben Zeugnisse ganz anderer Art. Autos, Mode und Lebensstil der angeblich so verklemmten 1950er Jahre lassen auf einmal einen frischen Wind erkennen:

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Fiat 1400 in Triest; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

In der Sehnsucht nach Neuanfang und Genuss des Daseins wurde jedoch leider auch manches kostbare Erbe und manche zeitlose Gewissheit ein für allemal abgewickelt.

Was der Kriegsgeneration an Stilempfinden, Umgangsformen und Lebensklugheit in den Wirtschaftswunderjahren verlorenging, wird vielleicht erst dem Spätergeborenen bei der Betrachtung historischer Aufnahmen bewusst…

© Michael Schlenger, 2018. All entries in this blog (including embedded photos) are copyrighted by the author, unless otherwise indicated. Excerpts and links may be used, provided that credit is given to Michael Schlenger and https://www.klassiker-runde-wetterau.com with appropriate and specific direction to the original content.
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