Heute kann ich Sie endlich auf die bereits angekündigte Landpartie mitnehmen – wie immer ein Trip in die Welt von gestern, doch mit den Mitteln der Moderne lebendig gemacht.
Mit dezenten KI-Animationen lässt sich die Magie originaler Vorkriegsfotos noch besser vermitteln, meine ich. „Aber original ist das doch dann nicht mehr„, könnte jetzt ein strenger Hohepriester des Wahren, Schönen, Guten einwenden.
Gewiss, aber dann dürfte ich jetzt auch kein mit digitalen Mitteln kreiertes Musikerlebnis genießen, wie ich das gerade tue (BWV 131, aufgeführt im Juli 2000 in der Blasiuskirche, Mühlhausen, mit dem unerreichten Monteverdi Choir unter John Eliot Gardiner).
Original wäre strenggenommen nur das Studium des Manuskripts von Meister Bach – für Kenner und Eingeweihte ein Genuss, aber fehlt da nicht etwas?
Das kann und muss der Mensch von heute selbst entscheiden – so ist das auch mit den Fotos von Vorkriegsautos in meinem Blog. Sie können sich auf deren Betrachtung beschränken, niemand muss sich auf eine zeitgenössische Interpretation einlassen.
Einverstanden?- Gut, also starten wir mit folgendem Foto aus meinem Fundus, das einen Citroen des Vierzylindertyps C4 zeigt, welcher ab 1928 gebaut wurde (auch im Kölner Werk der Marke):

Citroens waren in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre auf deutschen Straßen ein ebenso alltäglicher Anblick wie Fiats oder US-Fabrikate. Auf heutigen „Oldtimer“-Veranstaltungen in Deutschland erinnert hingegen kaum etwas daran.
Tatsächlich waren es nur Citroen und Fiat, die in Europa direkt nach dem 1. Weltkrieg eine wirkliche Massenfabrikation nach amerikanischem Vorbild zustandebrachten. In Deutschland unternahm zwar Brennabor einen Versuch in der Richtung, doch wurde der vermutlich durch die Inflationskatastrophe der frühen 1920er zunichtegemacht.
Jedenfalls waren gegen Ende der 20er in der Mittelklasse Citroen und Fiat am deutschen Markt neben den US-Importwagen enorm präsent und halfen die Lücke zu schließen, die sich zwischen dem heimischen Angebot und der rapide wachsenden Nachfrage auftat.
In meinen seit über 10 Jahren ohne bewusste Präferenz aufgebauten Markengalerien nehmen Fiat und Citroen entsprechend breiten Platz ein. Beide Firmen waren im Unterschied zu den US-Herstellern bereits ab den frühen 20ern in deutschen Landen gut vertreten, das ist jedenfalls mein Eindruck.
So wirklich Eindruck macht der in Sachsen zugelassene brave Citroen auf dem ersten Foto aber nicht, könnte man meinen. Das ist freilich die moderne Wahrnehmung, denn damals war in Deutschland außerhalb der Städte jedes Automobil noch etwas Besonderes.
Bekam man doch einmal Besuch von so einem Gerät, dann verabschiedete man es im Bewusstsein der Exklusivität des Erlebnisses – danach kehrte wieder Ruhe im Dorf ein:
Naja, jetzt ist er halt weg der Citroen, könnte man denken. Das macht doch noch keine Landpartie aus.
Völlig richtig, daher blieben wir dran und schauen, ob wir so einen Citroen nochmals in freier Wildbahn vor die Linse bekommen.
Schwierig ist das nicht angesichts der Fülle an verfügbaren Originalfotos des Typs C4, der sich äußerlich vor allem durch die durchgehende Reihe an Luftschlitzen in der Motorhaube vom Vorgängermodell B14 unterscheidet.
Da haben wir auch schon so ein Exemplar – wenngleich auch auf einer Aufnahme, welche die einstigen Passagiere in den Mittelpunkt stellt.
Recht so, denn die zweibeinigen Zeitgenossen hauchen den Vorkriegsmobilen erst das Leben ein, das man sich wünscht, wenn man sich nicht nur für die technische Schöpfung interessiert:
Gerade solchen schönen Dokumente findet man immer noch in großer Zahl für kleines Geld, weil sich viele Sammler nicht für solche Ausschnitte interessieren und die Verkäufer meist keine Ahnung davon haben, was sie da anbieten.
Ich kaufe solche Aufnahmen häufig auch dann, wenn ich selbst noch nicht sicher bin, was darauf für ein Wagen zu sehen ist – meist fügt sich der Fund dann schon in den Fundus ein.
So war das auch hier – vom Kühler und der Motorhaube ist gerade genug zu sehen, um das Auto als Citroen ab 1928 zu identifizieren. Dabei sprechen die schlichten Nabenkappen eher für das Vierzylindermodell C4, während der Sechszylinder große Radkappen besaß.
Das ist aber auch gar nicht so wichtig. Mehr Zeit habe ich darin investiert, der von mir genutzten KI beizubringen, was Sie auf folgender Animation sehen:
Ja, es geht hier etwas hektisch zu, aber man hatte es offenbar eilig und immerhin tun die Herrschaften (m/w/d) hier so ziemlich genau das, was ich angeordnet hatte.
Weiter geht es nun über Land bis ans Ziel, das sich in einem „besseren“ Viertel eines unbekannten Orts befand. Ich vermute, dass wir es mit einer Urlaubsregion in Nähe der See zu tun haben, wäre aber auch für konkrete Vorschläge dankbar.
Jedenfalls sehen wir hier schnieke Häuser aus der Zeit des späten Jugendstils, also kurz vor dem 2. Weltkrieg, mit einer Fachwerk-Backstein-Fassade, wie ich sie so bislang aus dieser Epoche noch nicht kannte:
Klar ist aber, dass wir hier wieder eine Limousine des Typs C4 von Citroen habe – der markante Schwung des hinteren Haubenabschlusses war damals typisch für die Wagen jener Marke.
Erstaunlich, was so ein Detail zum dynamischen Erscheinungsbild eines solchen sonst wenig auffällig gestalteten Autos beitrug.
Lange Zeit waren diese Citroen für mich nur eine Randscheinung, die im Schatten des sensationellen Frontantriebsmodells „Traction Avant“ der 30er Jahren stand. Inzwischen habe ich verstanden, wie bedeutend diese Fahrzeuge einst auch für den deutschen Markt waren und wie gekonnt sie in jeder Hinsicht waren.
Die von den damaligen Polit-„Eliten“ propagierte Erbfeindschaft zwischen Frankreich und Deutschland entpuppt sich auf solchen Alltagsdokumenten als absurdes Konstrukt.
Wer in Deutschland Ende der 20er bzw. Anfang der 30er so einen Citroen fuhr, wusste genau, was diese Fahrzeuge auszeichnete – aber Autobesitzer waren eine Minderheit.
Jedenfalls präsentiert auch die KI hier wunschgemäß ein reines Idyll:
Tja, so hätte es eigentlich auch bleiben können. Die Leute leben ihr Leben friedlich und versuchen, das Beste daraus zu machen. Sie wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden.
Erst aus reinem Machtkalkül entwickelte politische Ideologien lassen das Gift entstehen, das – einmal in die Köpfe der Masse eingedrungen – dazu führt, dass Nachbarn und enge Verwandte aufeinander losgehen, sei es in Bürgerkriegen oder in Völkerschlachten.
Betrachtet man diese Zeugnisse der Vorkriegszeit, noch dazu lebendig gemacht durch moderne Technik, bleibt ewig unverständlich, wie man das friedliche Miteinander, den Handel und den Wettbewerb von Innovationen und Ideen gegen die gewalttätige Auseinandersetzung tauschen konnte.
Ich meine: Würde man die Bevölkerung vor jedem Waffengang fragen, würde es nicht dazu kommen. Vielleicht unterschätze ich aber auch die Abgründe der menschlichen Natur…
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Alles sicher richtig beobachtet. Aber genau solche Unschärfen sind typisch für die Arbeitsweise von KI – je nach Aufgabenstellung kann das Ergebnis 100 % im Ziel sein oder völlig daneben. Dabei ist auch das berücksichtigen, was ich im Blog schrieb: Diese Technologie funktioniert am besten in englischsprachigen Umgebungen, denn die zugrundeliegenden Modelle sind daraufhin optimiert. Ohne die menschliche Intelligenz und Skepsis kann man bei bestimmten Fragen durchaus auf den Holzweg geraten. Andere Dinge laufen wie geschmiert – etwa wenn man einem IT-Problem herumlaboriert. Alle Probleme oder Fragen in dieser Hinsicht in letzter Zeit habe ich nur KI-gestützt in kurzer Zeit lösen können. Im Zweifelsfall lädt man einfach einen Screenshot hoch, der dann in Echtzeit analysiert wird – phänomenal. Muss jeder für sich herausfinden, womit er arbeiten kann und womit (noch) nicht. Unübersehbar aber schon jetzt die Zeitgewinne bei systematischen Aufgaben und beim Aufbereiten großer Datenmengen oder beim ungewichteten Gegenüberstellen von Thesen zu einem Problem aus unterschiedlichen Quellen. Meine Arbeitsweise hat sich beruflich wie privat durch KI binnen eines Jahres grundlegend verändert und ich finde die Sache so großartig wie das Internet in seinen Kindertagen…
Wie kürzlich beim Buick mit dem Kennzeichen IM-117002 zeigt sich bei der örtlichen Zuweisung das unterentwickelte Abstraktionsvermögen der KI, wie ich in einem vergleichenden Test mit Perplexity feststellte : In Dr. Herzfelds Tabellen ist das Regionskürzel IM innerhalb der preußischen Provinzen mit „Sachsen“ bezeichnet, und diese Zuordnung übernimmt die KI, ohne die Einordnung in Kgr/Freistaat einerseits und Provinz andererseits einzubeziehen. Bei Quedlinburg oder Halberstadt hätte unsere menschliche Intelligenz sich gesträubt, aber „nur“ Burg ? Zufällig kam ich auf Gernrode, das es nahe der A38 im Eichsfeld gibt, aber auch als nunmehr zu Quedlinburg gehörig mit der Stiftskirche St. Cyriakus : Da „stochert“ die KI solange im Eichsfeld herum, bis man die Stiftskirche erwähnt … ansonsten bliebe die historische Alternative unberücksichtigt.
Danke für den Hinweis auf „Burg“ – hatte ich ebenfalls identifiziert, kannte ich aber noch nicht. Man sieht, auch in vermeintlich heimischen Gefilden gibt es endlos viel zu entdecken. Gut herausgearbeitet auch die „neue Klasse“ des C4 – die vorherigen Citroens sprechen mich weniger an. Was KI-Übungen angeht, glaube ich indessen einen Vorsprung zu haben. Da geht es ständig vorwärts wie einst beim Automobil, das noch in den Kinderschuhen steckend ebenfalls manchen Mangel aufwies, aber dessen ungeachtet unaufhaltsam ins Rollen kam. Ich könnte diesen Blog und meine benachbarten Präsenzen auf diversen Online-Plattformen ohne die bei intelligentem Vorgehen hevorragende Hilfe durch eine führende KI (nicht ChatGTP) kaum nebenher aus dem Ärmel schütteln. Vom längst alltäglichen Nutzen bei meinem Broterwerb ganz zu schweigen. Leider überwiegen in deutschen Landen auf diesem Sektor wie üblich die Bedenkenträger und Angsthasen wieder einmal die Pragmatiker und Macher – sodass auch in dieeser Industrie nichts mehr aus dem Auspuff kommt außer heißer Luft…
Zunächst:
Der offenbar von der KI Daniel Düsentriebs frisiert C4 auf Bild 1
Ist wohl in Burg bei Magdeburg gelaufen. Dieser Zulassungsbezirk liegt in der damals preußischen „Provinz Sachsen“ welche wir heute als nördlichen Teil im Bundesland Sachsen-Anhalt finden!
Unter „Sachsen“ verstehen wir
den heutigen Freistaat Sachsen, ehemals Königreich Sachsen…
Die unterschiedliche Hauben- gestaltung des C4 gegenüber dem Vorgängertyp B14 als letztem Abkömmling des legendären ersten Citroen und (gelbes) Vorbild des Opel
„Laubfrosch“ ist eine markante Äußerlichkeit, geeignet zur Identifizierung auf Fotos aber
marginal gegenüber der völlig neuen Technik und den – sehr –
deutlich vergrößerten Abmaßen
Des C4, nämlich 17cm breiter und 10cm länger! Motor: 3 statt bisher nur 2 Hauptlager.
So wurde aus dem kleinen Citroen ein erwachsenes Auto…
Vielleicht wäre es gut, wenn wir uns auch in der neuen Freizeit- Beschäftigung KI übten um mit noch mit noch ausgefeilteren und einfaltsreicheren Bearbeitungen den Blogwart auszustechen und lange genug ausgeruhten Bevölkerung alter Fotos Beine zu machen!
Korrekt beobachtet, tut aber der Wirkung m.E. keinen Abbruch. Irgendwann ist die KI vermutlich auch an solchen exotischen Beispielen wie Vorkriegstüren so gut geschult wie sie inzwischen an Bewegungsabläufen von Menschen geschult ist. Vor ein paar Jahren waren brauchbare Animationen von Personen dem Normalsterblichen unzugänglich, das hat sich inzwischen geändert. Ich arbeite viel mit KI und kann die laufenden Verbesserungen quasi live mitverfolgen – die Entwicklungen vollziehen sich rasant, erfordern freilich einen kritischen Umgang (wie jede Neuerung). Solche Animationen sind letztlich nicht mehr und nicht weniger Abstraktionen oder Annäherungen an die „Wirklichkeit“ wie ein historisches Schwarzweißfoto – auch dieses zeigt ja nicht die (längst vergangene) Realität, auch dieses bewirkt technologisch bedingte Effekte, fokussiert wahlweise oder lässt Dinge verschwimmmen. Wir haben uns bloß so daran gewöhnt, dass wir darüber nicht mehr nachdenken. Das wird mit KI-generierten Artefakten bald ebenso sein.
In der Tat sind die Chryslers gut an der markanten Kühlerfigur zu erkennen. Allgemein ergibt sich ein repräsentatives Bild der Markenlandschaft im Deutschland der Vorkriegszeit ab einer gewissen Größe der betrachteten Grundesamtheit (ein meinem Fall mehrere tausend Fotos). Sucht man markenoffen, kristallisieren sich die Strukturen irgendwann von selbst heraus. Ebenso stellt man fest, dass kurz vor Kriegsbeginn in Deutschland die inzwischen in größeren Stückzahlen gebauten DKWs, Opels und Hanomags dominierten. Noch zu Kriegsgründen: In der Historie werden uns meistens einzelne Auslöser präsentiert, weil der Mensch zur Vereinfachung neigt und Geschichten mag. Meist sind die Gründe jedoch tiefer, vielfältiger und struktureller Natur. Im Fall des 1. Weltkriegs ist es abwegig zu glauben, dass ein einzelner Terrorakt in einem Lokalkonflikt davon völlig unberührte Länder wie Großbritannien auf den Plan gerufen haben soll. Die tatsächlichen Mechanismen sind meist komplex – die Dummheit der deutschen „Diplomatie“ wurde durch die Selbstüberschätzung der britischen Eliten ergänzt, die kein Problem damit hatten, eine ganze Generation zu verheizen, um einen vor allem wirtschaftlichen Wettbewerber einzuhegen. Bemerkenswert dann auch die Unfähigkeit auf beiden Seiten aufzuhören, wenn man feststellt, dass man nichts Wesentliches gewinnen kann – im Herbst 1914 war da offenbar ein psychologisches Moment am Werk. Auch das hat in der Neuzeit seine Parallelen, in Afghanistan oder in der Ukraine.
Hallo Herr Schlenger,
ich möchte Ihnen Ihr neues KI-Spielzeug gar nicht schlecht reden, aber das mit den Türen müssen wir noch üben. 🙂
Während ich mich beim Horch vom 18. Januar noch kommentarisch zurückhalten konnte, als sich die Fahrertür – zudem noch unmotiviert – an der Scharnierseite öffnete, haben wir es diesmal gleich mit zwei ungeahnten Türneuerungen zu tun. Beim C4 auf der Landstraße öffnet sich sich die Tür erst freischwebend, um dann mit der Vorderseite an der B-Säule hängend der Beifahrerin Platz zu gewähren, nur um sich im nächsten Moment zur hinteren Tür zu verwandeln, damit die Fondpassagiere einsteigen können. Wie von Zauberhand mutiert sie darauf beim Schließen wieder in zwei Türen. Mr. Spock hatte dies wohl mit einem „Faszinierend!“ kommentiert.
Automobilgeschichtlich interessant ist auch, dass der Citroen C4, der vor den malerischen holzverkleideten Häusern zu sehen ist, schon 80 Jahre vor VW Sharan II oder Ford C-Max eine Großraumlimousine mit hinteren Schiebetüren darstellte.
Hoffentlich nimmt niemand Ihre Animationen für bare Münze. 😉
Sehr gelungen finde ich die beiden KI-Videos, die Einsteigen und Abfahrt des C4 zeigen ! So bekommen auch „angeschnittene“ Aufnahmen eine gesteigerte Wirkung. War es erst vor 8 Tagen ein Buick, so beginnt es auch heute wieder in der Provinz Sachsen, aber mit einem Kölner Citroën, obgleich der Brennabor im keine 70 km entfernten Brandenburg entstand. Meine bescheidene Sammlung historischer Kraftwagenbilder begann erst vor einem halben Jahr, aber mehrfach fiel mir da unter den ausländischen Marken nur der Chrysler auf, dies auch dank seiner an den gallischen Helm erinnernden Kühlerfigur. Was die repräsentative Zusammensetzung des einheimischen Automobilmarkts vor nahezu 100 Jahren betrifft, vertraue ich der hier gezeigten Vielzahl in Ihrem Blog, durch die ich überhaupt erst imstande bin, auch erste bildliche Eindrücke zutreffend zuzuordnen.
Daß es erst gar nicht zu Kriegen käme, wenn man die Bevölkerung fragen würde, denke ich eigentlich auch. Aber leider gibt es da einerseits machtvolle Medienbosse wie einst etwa J.P.Morgan und das CPI, die dann manipulativ auf die „öffentliche Meinung“ einwirken, um so 1917 den Kriegseintritt zugunsten der Entente zu bewirken – und andererseits terroristische Einzelakte, über deren Rechtfertigung Uneinigkeit herrscht : So der Doppelmord von Sarajevo am 28.6.1914 oder die kriminelle Attacke vom 11.2.2023 in Budapest, zu der vorgestern das m.E. völlig korrekte Gerichtsurteil erging. Ein gutes Drittel unserer Parteienlandschaft bewertet den aktuellen Vorgang aber offenbar anders, und Radio Belgrad propagiert bis heute einen Doppelmord, in dessen Folge letztlich 2 Weltkriege geschahen, als Befreiungstat.