Wanderer – Decent Middle Class Vehicles

Pictures of Wanderer cars in chronological order

© Original photos from the Michael Schlenger collection (unless stated otherwise)

Wanderer_Nr._2_1904_Galerie

„Wanderermobil“, built in 1906; collector card from the Verkehrswissenschaftliche Sammlung Dresden

Wanderer_5-12_PS_Reklame_vor Wk1_Galerie

Wanderer W3 5/12 h.p. „Puppchen“, built from 1912 until 1914; contemporary advertisement

Wanderer_W6_6-18_PS

Wanderer W6 6/18 HP phaeton, built in 1923, picture taken ca. 1930

Wanderer_W8_5-15_PS_ab_1923_Bengsch_Galerie

Wanderer W8 5/15 PS; original photo from the Marcus Bengsch collection

Wanderer Typ W8 5-15 PS

Wanderer W8 5/15 h.p., built from 1924 until 1925

wanderer_w8_5-20_ps_baujahr_1925_galerie

Wanderer W8 5/20 h.p., built in 1925/26

wanderer_w10-i_tourer_bengsch_galerie

Wanderer 6/30 h.p. (type W 10-I), built in 1926/27, original photo from the Marcus Bengsch collection

Wanderer_W10_II_Galerie

Wanderer W 10-II 8/40 h.p., 4-door-sedan, built in 1927/28

Wanderer_W10_12_08_1928_Galerie

Wanderer W10/II 8/40 h.p., built from 1927 until 1928, photo taken in August 1928

wanderer_w10_06-1931_galerie

Wanderer W10/II 8/40 h.p., 3-seater cabriolet (body by Zschau/Leipzig)

wanderer_w10_06-1931_2_galerie

Wanderer W10/II 8/40 h.p., 3-seater cabriolet, body by Zschau/Leipzig

Wanderer_W10-III_Sport-Zweisitzer_Galerie

Wanderer W10-III 6/30 h.p., sports 2-seater, built in 1928

Wanderer_W10-III_Roadster-Cabriolet_1934_Galerie

Wanderer W10-III „Roadster-Cabriolet“ (Body by Zschau/Leipzig), built in 1928, photo taken in 1934

Wander_W10_IV_Ausschnitt

Wanderer W10/IV, built from 1930 until 1932

Wanderer_W11_10-50_PS_Limousine_Galerie

Wanderer 10/50 h.p. (W11) sedan, built in 1929/30

Wanderer_W11_Galerie

Wanderer 10/50 h.p. (W11) sedan, built in 1929/30

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Wanderer 10/50 h.p. (W11) sedan, built in 1929/30; photo courtesy of Klaas Dierks

Wanderer_W11_Harzburg_Pfingsten_1932_Sammlung_Bengsch_Galerie

Wanderer 10/50 h.p. (W11) 2-door-convertible, built in 1929/30, photo taken in 1932 in Bad Harzburg (Lower Saxony); original photo courtesy of Marcus Bengsch

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Wanderer 10/50 h.p. (W11), convertible by Gläser of Dresden, built in 1930/31, postwar photo  taken in the 1960s in East Germany

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Wanderer W15 or W17, built in 1932/33; original photo from the Marcus Bengsch collection

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Wanderer W21 / W22 advertisement from 1934

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Wanderer W21 sedan, built from 1933 until 1935

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Wanderer W21 4-window sedan, built from 1933 until 1935

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Wanderer W22 6-window sedan, built in 1933/34, registration „Hamburg“

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Wanderer W22 phaeton, built in 1934, wartime photo taken in Paris under German occupation

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Wanderer W246 4-window convertible (body by Gläser), built in 1935, requisitioned by the German Wehrmacht, wartime photo

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Wanderer W250, 4-window convertible (body by Gläser), built in 1935/36

Wanderer_W40_bis_50_Nachkrieg_Galerie

Wanderer W40 or 50, built from 1936 until 1938, postwar photo taken in East Germany

wanderer_w25k_galerie

Wanderer W25K, built from 1936 until 1938

Wanderer_W40_oder_50_BDM-Obergau1_Galerie

Wanderer W40 or 45, built from 1936-38, BDM staff car, prewar picture take in Eastern Prussia

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Wanderer W 40, 45, or 50 sedan, built from 1936 until 1938, prewar photo

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Wanderer W50 phaeton (lwb), German Luftwaffe car, built from 1936 until 1938, prewar photo taken in 1938/39 in Vienna

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Wanderer W 40, 45 or 50 convertible, built from 1936 until 1938, wartime photo taken on the Balkans

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Wanderer W40 or W45, 2-window convertible, wartime photo taken at the Eastern Front

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Wanderer W23 or W24 convertible, built from 1937 until 1940/41, photo taken in 1939

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Wanderer W23 or W24 convertible, built from 1937 until 1940/41, possibly postwar photo

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Wanderer W24 sedan, built from 1937 until 1940, wartime photo taken in 1939

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Wanderer W23 or W24 convertible, built from 1937 until 1940/41, photo taken in 1940

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Wanderer W23 or W24 convertible, built from 1937 until 1940/41, with German soldiers and locals, wartime photo taken at the Eastern front

Wanderer_W23_von_1939_am_Kesselberg_nach Walchensee_Ausschnitt

Wanderer W23, built from 1937 until 1940, postwar photo taken in Bavaria

Aktuelle Beiträge

Mut zur Lücke – ein Phänomen Typ 14/35 PS

Mut zur Lücke – das gilt für jeden, der sich mit Vorkriegsautomobilen beschäftigt, speziell mit frühen deutschen Exemplaren aus der Zeit bis etwa 1920.

Angesichts der Lückenhaftigkeit und Vorläufigkeit aller Erkenntnis kann man zweierlei Schlüsse ziehen – entweder man schiebt das, was man mitzuteilen hat, bis zum Sankt-Nimmerleinstag auf, oder man lässt vom Stapel, was man aus den bislang vorliegenden Informationen zusammenzimmern konnte.

Ob sich das Konstrukt als einigermaßen tragfähig erweist, wird sich im Lauf der Zeit schon zeigen – Hauptsache, man kommt erst einmal heraus aus der Werft und verliert sich nicht im Nachzählen der Nieten im Rumpf oder in der Wanddekoration der Kapitänskajüte.

Man muss nämlich auch einmal mit dem arbeiten können, was man aktuell hat, um vorwärtszukommen – wie diese Herrschaften, die 1937 auf „Nordlandreise“ gingen:

vermutlich Adler-Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Was nun den Stand der zeitgenössischen Literatur zu deutschen Vorkriegswagen angeht, scheint nach einer Phase der Produktivität in den 1970/80er Jahren der diesbezügliche Elan erlahmt zu sein.

Das liegt bestimmt nicht an mangelnden Informationen und Dokumenten wie Prospekten, Reklamen, Zeitschriftenartikeln oder Fotografien. Ausnahmen wie Michael Schick („Steiger“-Wagen) oder Werner Schollenberger („Röhr“-Automobile“) haben gezeigt, was möglich ist, wenn man den Willen und die Disziplin besitzt, auch einmal fertigzuwerden.

„Aber so ein Buch zu einer Nischenmarke lohnt sich doch nicht“, hört man immer wieder. Als ob es auf den finanziellen Ertrag ankäme! Einigermaßen kostendeckend zu produzieren, ist übrigens mit Digitaldruck im Eigenverlag durchaus möglich, aber nicht entscheidend.

Der Vater einer verblichenen Liebe pflegte zu sagen: „Ein Hobby, das nichts kostet, taugt nichts“. So verhält es sich. Denn die Beschäftigung mit dem alten Blech ist ein bloßes Hobby, keine Wissenschaft und keine Kunst, auch wenn das mancher gern anders sehen würde. Man muss schon selbst etwas darin investieren, wenn es noch etwas werden soll.

Es ist kulturgeschichtlich wie intellektuell vollkommen unerheblich, die letzten Winkel der deutschen Automobilgeschichte zu beleuchten – in ein, zwei Generationen interessiert das wahrscheinlich niemanden mehr, wenn der Abbruch unserer Kultur so weitergeht.

Aber noch gibt es einen Haufen Zeitgenossen, die Feuer und Flamme für die alten Kisten sind – und wer ihnen etwas zu bieten hat, soll das verdammt nochmal nicht für sich behalten.

Ich selbst habe als privater Blogger und Besitzer einiger wenig prestigeträchtiger Fahrzeuge zwar inhaltlich meist wenig beizutragen, aber die Fotos und Dokumente meiner Sammlung (und aus der befreundeter Enthusiasten) kann ich herzeigen und damit vielen Gleichgesinnten signalisieren: Die Welt von gestern lebt, solange wir Freude daran haben.

Genug der Vorrede – denn heute präsentiere ich ein Beispiel dafür, dass selbst ein vermeintlich ordinäres Foto aus der Zeit des 1. Weltkriegs eine Neuigkeit bergen kann:

Phänomen 14/35 PS Tourenwagen; Originalfoto aus Sammlung Klaas Dierks

„Gut“, mag jetzt einer sagen, „einer von vielen Tourern, die von Phänomen aus Zittau an das deutsche Heer geliefert wurden – meist mit Motorisierung 10/28 bzw. 10/30 PS“.

Tatsächlich habe ich schon einige solcher Exemplare hier im Blog präsentiert und in meine allmählich wachsende Phänomen-Galerie eingereiht.

Auch ist die Ansprache dieses Wagens denkbar einfach, denn auf diesem über 100 Jahre alten Foto (aus Sammlung Klaas Dierks) kann man selbst in der eingescannten und datenreduzierten Version den Markennamen auf dem Kühler lesen.

Der Kühler selbst ist von der Form her zwar markant, aber nicht einzigartig. Praktisch dieselbe Birnen- oder Ei-Form mit mittigem Abwärtsschwung der Kühlereinfassung findet sich damals bei NSU-Wagen. Umso besser, dass der Schriftzug lesbar ist:

„Moment einmal“, wird jetzt der Phänomen-Kenner einwenden. „Da steht ja 14/35 PS rechts neben dem Markenemblem, von dieser Motorisierung ist doch gar nichts überliefert.“

So scheint es, zumindest wenn man die Klassiker von Heinrich v. Fersen bzw. Halwart Schrader zu deutschen Autos der Zeit von 1885 bis 1920 oder auch „Pioniere des Automobils an der Neiße“ (Zittauer Geschichsblätter) zugrundelegt.

Dort findet man die bereits erwähnten Typen 10/28 bzw. 10/30 PS, außerdem wird ein großes 16/45 PS-Modell für die Zeit vor dem 1. Weltkrieg genannt. Dazwischen tut sich freilich eine unübersehbare Lücke auf, die andere Hersteller wie Adler und Opel füllten.

Genau das scheint auch Phänomen aus Zittau getan haben, bloß findet man in der Literatur nichts dazu – jedenfalls nicht nach meinem Kenntnisstand. Wer es besser weiß, möge das unter Quellenangabe über die Kommentarfunktion kundtun. Ich lerne stets gern dazu, denn auch für diese meine Hobby-Website gilt: Mut zur Lücke…

© Michael Schlenger, 2021. All entries in this blog (including embedded photos) are copyrighted by the author, unless otherwise indicated. Excerpts and links may be used, provided that credit is given to Michael Schlenger and https://vorkriegs-klassiker-rundschau.blog with appropriate and specific direction to the original content.

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