Nach den Feiertagen und dem Verwöhnprogramm, das ich in dieser Zeit hier geboten habe – jedenfalls nach meinen eigenen Maßstäben – müssen wir nun zusehen, wie wir wieder in den Alltag starten. Bevor für mich die erste Arbeitswoche des Neuen Jahres beginnt, will ich mir und Ihnen, liebe Freunde des Vorkriegsautos, aber noch einmal etwas Besonders gönnen. Sie werden sehen, dass es nicht auf ein exotisches oder luxuriöses Gefährt ankommt … Weiterlesen
Leserbeitrag: Winter aller Orten (Opel & Chrysler)
Zum Pontiac möchte ich gerne noch einen Chrysler und einen Opel beisteuern. Vielleicht kann der Blog-Wart das Modell beim Chrysler bestimmen? Würde mich freuen. In der Galerie gibt es ja schon ein Winterbild eines Chrysler 4. Zum Opel 4PS steht alles andere auf der Ansichtskarte. KD Anmerkung: Als Blog-Wart erlaube ich mir die direkte Kommentierung – beides großartige Fotos, danke! Vom wackeren Opel 4 PS-Modell meint man schon alles gesehen … Weiterlesen
Magie des Winters… Eine Pontiac-Limousine von 1928
Langjährige Leser meines Blogs werden sich vielleicht wundern: seit wann findet der Blog-Wart den Winter „magisch“? Betont er sonst nicht bei jeder Gelegenheit, dass er gut darauf verzichten kann, dass es ruhig das ganze Jahr über 30 Grad Celsius sein kann – ja, dass er erst dann seine Wohlfühltemperatur erreicht hat, wenn andere über die „Hitze“ jammern? Nun, da ist etwas dran, wobei ich weniger ein Problem mit dem Winter … Weiterlesen
Fund des Jahres: Ein „Anasagasti“ von 1912/13
Die besten Dinge erlangt man nicht durch größtmögliche Anstrengung und Verschleißen der Kräfte, sondern durch Erkennen der eigenen Möglichkeiten sowie beharrliche Arbeit und Weiterentwicklung in diesem Rahmen – der Erfolg stellt sich dann von selbst ein. Das beschreibt den Fund des Monats 2025 beinahe perfekt – in doppelter Hinsicht. Zum einen bekomme ich nach 10 Jahren Bloggerei zum Thema Vorkriegsautos auf alten Fotos immer mehr und immer besseres Material von … Weiterlesen
Kurze Pause, dann geht’s weiter: Gräf&Stift SR3
Das Jahr jagt seinem Ende entgegen – die letzten Tage waren von intensiver Arbeit geprägt. Viel Zeit kostete meine Italien-Trilogie, aber das war zugleich ein Vergnügen. Anstrengender waren einige Umbauarbeiten am Blog. So kann dieser nun vom Leser in der Sprache seiner Wahl gelesen werden – das klappt insgesamt ganz gut, nur die automatische Übersetzung einiger Markennamen stört. Ob sich das noch abstellen lässt, wird sich im Neuen Jahr zeigen. … Weiterlesen
Das alte Italien neu erfahren – im Automobil (Teil 3)
Dies ist die letzte Folge meiner Fotoreise im Automobil durch das alte Italien. Nach Teil 1 und Teil 2 werden Sie spätestens jetzt neue Erfahrungen an (vielleicht) bekannten Orten machen – wenn auch nicht so, wie Sie das vielleicht erwarten mögen. Erinnern wir uns: Die bisherige Route, auf der wir ein mutmaßlich deutsch-italienisches Paar mit Wohnsitz in Rom auf diversen Autotouren durch Mittelitalien begleiten, endete zuletzt vorerst in den Abruzzzen. … Weiterlesen
Das alte Italien neu erfahren – im Automobil (Teil 2)
Hat Ihnen Teil 1 meiner „Weihnachtsserie“ gefallen? Dann werden Sie in der Fortsetzung erst recht auf Ihre Kosten kommen. Wo waren wir stehengeblieben? Ja, richtig: in Cori südöstlich von Rom. Vermutlich hat außerhalb Italiens kaum einer je davon gehört – was soll es in einem x-beliebigen Bergnest mit ein paar tausend Einwohnern auch zu sehen geben… Nun, wir werden feststellen, dass unser reiselustiges Paar allen Grund hatte, hier haltzumachen. Cori … Weiterlesen
Das alte Italien neu erfahren – im Automobil (Teil 1)
Goethe hatte einst für sein lebensveränderndes Italien-Erlebnis fast zwei Jahre Zeit. Das brauchte er auch, denn das maximale damalige Reisetempo wurde durch die Pferdekutsche vorgegeben. Zudem hatte ihm sein Arbeitgeber und Gönner Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach unbefristeten Urlaub gewährt – bei voller Bezahlung. Während man heute ebenfalls das Kutschentempo wählen könnte, scheitert eine derart ausgiebige Italientour am fehlenden Sponsoring. Doch zum Glück hat in der Moderne die wohl lebensveränderndste … Weiterlesen
Von der Bastille nach Bautzen: Ein Amilcar „Berline“
Keine Sorge: bei der Lektüre meiner heutigen Epistel droht kein Gefängnis, auch wenn der Titel so klingt und ich auch noch „Revolte“ als Zwischenstation einfügen werde. Wer weiß, was sich einer dabei denkt, der berufsmäßig auffällige Typen ausfindig zu machen sucht. Doch den Job erledigen wir hier schon selbst, dafür braucht es keine auf Benzin und Öl trainierte Schnüffler. Wir machen uns die Hände nicht schmutzig, vielmehr wird hier sauber … Weiterlesen
Warum so bescheiden? Mercedes 460 „Nürburg“ ab 1929
„Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt man ohne ihr“ – dieses ironische Bonmot hörte ich erstmals aus dem Mund meiner Mutter – die wenig Grund zur Bescheidenheit hatte, doch zeitlebens von einem Mangel an Selbstbewusstsein geplagt war. Unter anderem daraus habe ich einiges gelernt – und plädiere dringend für den unbescheidenen Auftritt, sofern man es sich leisten kann. Das unverblümte Herzeigen von persönlichen Vorzügen, aber auch materiellem Wohlstand ist … Weiterlesen
Wirklich nur ein kurzes Vergnügen? Hanomag 2/10 PS
Mit dem 21. Dezember ist für mich jedes Jahr eine wichtige Wegmarke erreicht – ab hier werden die Tage allmählich wieder länger. Doch wenn man am 21. etwas draußen vorhat, wird das bestenfalls ein kurzes Vergnügen. Egal, anhaltender Frost ist angesagt und das mögen die noch im Hof an der Hauswand verbliebenen mediterranen Kübelpflanzen nicht – also sind die wenigen Stunden Tageslicht schon zum Gutteil verplant. Der Hauptaufwand besteht darin, … Weiterlesen
Babys dicker Bruder: Steyr 630 Vierfenster-Cabriolet
Wie der (damals noch) große deutsche Nachbar stand das kleine Österreich in den 1930er Jahre für Extreme. Der fatalen Sympathie für die radikal-nationale Spielart des Kollektivismus stand ein Können auf dem Sektor der Karosseriegestaltung gegenüber, das noch heute begeistert. Wenn ein österreichischer Sechszylinder mit sächsischer 8-Zylinder-Opulenz zusammentraf, war das kurz vor dem 2. Weltkrieg eine Klasse für sich – speziell wenn man nur noch den Himmel über sich hatte wie … Weiterlesen
Mensch & Maschine gut behütet: Phänomen-Geschichte
Nach 10 Jahren Bloggerei in Sachen Vorkriegsautos auf alten Fotos ist es für mich immer noch der schönste Lohn meiner Arbeit, wenn jemand dank der hier einsehbaren tausenden Aufnahmen das Fahrzeug identifizieren kann, mit dem einst ein Vorfahre den Weg durchs Dasein bewältigte. Ich bitte in solchen Fällen darum, das Foto auch besprechen zu dürfen – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, bekomme ich fast immer die Freigabe dafür. Diesmal war … Weiterlesen
Hier ist einiges sagenhaft! Auburn Cabriolet von 1931/32
Schon auf dem Weg hin zum Hersteller des heutigen Objekts der Betrachtung begegnete mir etwas Sagenhaftes: das Schiff des mythologischen Helden Iason mit Batterieantrieb! Lachen Sie nicht – das gab es in den USA zwischen 1912 und 1916 in Gestalt des „Argo Electric“ – eines der letzten neu eingeführten amerikanischen Elektroautos, bevor sich die Verbrennertechnologie am breiten Markt durchsetzte. Zum Glück gab es damals keine Bürokraten, die es besser zu … Weiterlesen
Commerz braucht Eisenerz: Opel Typ 80 10/40 PS
Im Zeitalter der allumfassenden Digitalisierung gerät eines gern in Vergessenheit: Die Basis unserer Ökonomie ist nach wie auch die „Hardware“ in Form von Grundstoffen für Bau und Betrieb der Kraftwerke, welche die Energie zum Rechnen liefern, für die Roboter, welche in „Dark Factories“ rund um die Uhr am arbeiten sind, sowie für die Chips und Platinen, auf denen sich die Operationen mit Nullen und Einsen vollziehen. Während heute eher Uran, … Weiterlesen
Fotorätsel des Monats: Ein Tourer der frühen 1920er
Sie müssen es mir nachsehen – zum heutigen Fotorätsel ist mir als Titel nichts Besseres eingefallen, obwohl ich einen gewissen Verdacht hege, was die Lösung angeht. Ich hätte alternativ noch dutzendfach „unidentifizierte Spitzkühlerwagen“ zu bieten – die werde ich aber irgendwann einmal nach Gemeinsamkeiten zusammengefasst bringen, die schiere Masse des Materials ist sonst nicht zu bewältigen. Doch immerhin kann ich Ihnen ein reizvolles Dokument in Aussicht stellen, von dem auf … Weiterlesen
Gegen den Strom oder nicht? Chrysler Airstream von 1935
Was meinen Sie, ist man mit der konsequenten Beschäftigung mit Autos der Vorkriegszeit „gegen den Strom“? Nein, das wäre auch irrational. Zum einen: Mit elektrischem Strom betriebene Automobile waren vor allem in den USA vor dem 1. Weltkrieg sehr verbreitet. Es gab unzählige Hersteller und die anstrengungslos zu startenden Elektrowagen waren vor allem bei Frauen aus vermögenden Familien gefragt. Wer einmal einen 120 Jahre alten Detroit Electric in Betrieb erlebt … Weiterlesen
Horror oder Hotrod? Bentley „Turner Supercharged“
Seit Jahrtausenden arbeiten sich Philosophen an der Frage ab, ob es eine objektiv erkennbare Wirklichkeit gibt und – selbst wenn – ob wir unvollkommenen Kreaturen diese erfassen können. Ich hänge der Auffassung an, dass Zweifel angebracht sind, was die Fähigkeit des Menschen zu objektiver Erkennntis betrifft. Das ist insoweit nicht schlimm, als es viele reizvolle oder bedenkenswerte Perspektiven auf die Dinge gibt. Die Probleme beginnen dann, wenn eine als die … Weiterlesen
Im Gegenlicht – meisterlich: Adler „Trumpf“ von 1932/33
Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt, dürfte bemerkt haben, dass ich gern eine eigene Sicht der Dinge einnehme – sowohl, was aktuelle Geschehnisse angeht, als auch die Beurteilung automobilhistorischer Phänomene betreffend. Die Freiheit zur anderen Sicht gibt mir das Blog-Format, das ein völlig subjektives ist. Ich kann darin frei von Verpflichtungen meinen Blick darlegen – ich habe keinen akademischen Ruf zu verlieren, ich muss auf keine Werbekunden Rücksicht nehmen, … Weiterlesen
(K)ein Fall für Spezialisten, oder doch? Röhr „Junior“
Das Jahr beginnt sich dem Ende zuzuneigen – das Geschäft lässt nach und meine Kunden bitten um Einreichung letzter Rechnungen. Die zwei, drei Wochen vor dem Jahreswechsel sind die einzigen, in denen ich Liegengebliebenes sichten und aufarbeiten kann. Die bisher wertvollste Aktion in wirtschaftlicher Hinsicht war ein Tarifwechsel in meiner privaten Krankenversicherung. Mit nunmehr 1000 EUR Selbstbehalt pro Jahr ließ sich die Monatsprämie fast halbieren und weit günstiger als die … Weiterlesen